Erfahrungsbericht: Marcel Angenvoort bei der Micromata

Mal etwas Abwechslung zum normalen Uni-Alltag.

Das ihm Rahmen des Mathematik-Studiums (B.Sc.) notwendige Praktikum habe ich bei der Micromata GmbH absolviert. Der folgende Bericht soll meine dortigen Erfahrungen wiedergeben.

Etwas Mitte Juli 2016 habe ich durch meinen Kommilitonen Thomas und Professor Meister von der Möglichkeit erfahren, im Rahmen eines Praktikums eine Internetseite zu erstellen. Ziel dieses sog. „Projekt MINTERFACE“ war es, Mathematikstudenten und Unternehmen durch das Organisieren von Firmenbesichtigungen und Vorträgen besser in Kontakt zu bringen. Da ich hierin eine Möglichkeit sah, meine geringen Kenntnisse in HTML zu erweitern, bewarb ich mich dann per E-Mail bei Mircomata. Zu diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass man eine konkrete Vorstellung davon hatte, wie die Seite letztenendes aussehen soll.

Wie wir aber an unserem ersten Tag erfahren haben, sollten wir sowohl Design als auch Inhalt vollständig selbst entwerfen, wir wurden sozusagen „ins kalte Wasser geworfen“. Die anschließende Umsetzung erfolgte dann in WordPress. Zu diesem Zweck wurden wir von vielen hilfsbereiten Mitarbeitern der Micromata unterstützt. In der ersten Woche stand ausschließlich Planung im Vordergrund. Damit wir alle die gleiche Vorstellung von der Seite hatten, musste jede Kleinigkeit bzgl. der Konzeption der Seite vorher lang und ausführlich ausdiskutiert werden. Genaue Planung ist bei einem solchen Projekt sehr wichtig. So hatten wir jede Woche eine Gruppenbesprechung, in der die bisherigen Ergebnisse besprochen und die neuen Aufgaben aufgeteilt wurden. Danach ging es dann an die eigentliche Erstellung der Internetseite.

Es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre; Wir hatten ein großes Büro und freien Zugang zu Obst und Getränken. Auch schienen die Mitarbeiter von Micromata Spaß an ihrer Arbeit zu haben. Insgesamt war das Praktikum mal etwas Abwechslung zum normalen Uni-Alltag, man konnte auch einiges über die Abläufe in so einem Unternehmen lernen. Da aber WebDesign nichts mit Mathematik zu tun hat, kann ich mir persönlich nicht vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten.